Die Deutschen sind wetterparanoid geworden

Rekordhitze, Dürresommer, Starkregen, Waldbrände und Klimawandel: Es wird immer schlimmer und wir werden alle sterben. So zumindest die Meinung vieler Menschen. „Früher war das nicht so schlimm“, heißt es. Erst haben wir Panik vor einem Dürresommer und nur wenige Wochen später beklagen wir zu viel Regen. Sind wir alle paranoid geworden?

Der Deutsche hätte wohl gern ganzjährig 22,14157845 Grad. Alles, was davon abweicht, ist schlechtes Wetter oder ein klimawandelbedingter Weltuntergang. Es ist sofort „zu heiß“ oder „zu kalt“ oder „zu nass“ oder „zu trocken“. Die Menschen werden natürlich durch neugrüne Medien regelrecht aufgehetzt. So hatte der Wetterdienst davor gewarnt, dass es ein schlimmer Dürresommer geben könnte, wenn es nicht regnen sollte. Unsere grünradikalen Medien haben folgendes daraus gemacht: „2019 droht ein neuer Dürresommer“.

Auch gut war neulich der DLRG im Deutschlandfunk. Schuld für eine gestiegene Zahl von Ertrinkenden sei der Klimawandel, weil die Badesaison dann länger wäre. Herr, schmeiß Hirn vom Himmel! Menschen ertrinken, weil sie nicht schlimmen können und das liegt daran, dass überschuldete Kommunen ihre Schwimmbäder schließen mussten oder Eltern ihre Kinder nicht mehr zum „Seepferdchen“ schicken. Der Klimawandel kann hierfür garnichts!

Völlige linksgrüne Paranoia ist auch die durch den Klimawandel gestiegene Waldbrandgefahr. Die Flüsse und Böden sind nicht trocken, weil es heiß war, sondern weil es nicht geregnet hat. Wälder können bei jeder Temperatur brennen, sie müssen nur trocken sein. Daher brennt auch so selten ein Regenwald (bei rund 38 Grad), weil es gerade am Vortag wieder geregnet hat. Erschwerend kommt hinzu, dass es bei warmen Temperaturen mehr dumme Menschen gibt, die in Wäldern dumme Dinge tun! Aber auch das liegt nicht im Klimawandel.

In den schweizer Bergen liegt kein Schnee mehr? Quatsch! In den Bergen liegt jetzt an Pfingsten noch so viel Schnee wie schon lange nicht mehr (NZZ berichtet). Auch die Schneemengen in den Skigebieten sind seit Jahren stabil oder sogar ansteigend. Man hat zwar Angst, dass das in Zukunft schlechter werden könnte, aber derzeit ist es nicht ersichtlich. Weder die Gletscher, noch die Schneemengen ziehen sich zurück. Dies sind messbare Fakten. Alles andere ist neugrüne Wetterparanoia.

Mit dieser grünpopulistischen Hetze und hierdurch erzeugten Paranoia soll natürlich Politik gemacht werden. Ein ängstliches Volk wendet sich gern an Führer, die die Probleme für sie lösen. Je mehr Angst ein Volk hat, desto mehr Macht überträgt es an seine Führer. Damals war es der Teufel, später die Juden und jetzt ist es das Wetter: Die Mächtigen inszenieren immer wieder Feindbilder, vor denen wir Angst haben sollen, damit wir sie mit Macht ausstatten.

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